Prexfo — der offene Datenstandard für die Immobilienwirtschaft #

Vom losen Dokument zur geordneten Struktur — der Weg jedes Dokuments in den PropertyExchangeFolder

Immobiliendaten liegen heute verstreut in Verwaltungsprogrammen, Portalen und Cloud-Diensten — jeder Anbieter in seinem eigenen Format, jeder Wechsel ein Datenverlust. Prexfo dreht das um. Nicht die Datenbank ist die Wahrheit, sondern eine offene, versionierte Datei- und Ordnerstruktur, die dem Eigentümer gehört. Datenbanken werden zum austauschbaren Cache. Der Anbieter kann wechseln, die Daten bleiben.

Prexfo steht für zwei zusammengehörige Dinge: das PropertyExchangeFormat — ein erweiterbares XML-Schema für strukturierten Datenaustausch — und den PropertyExchangeFolder — eine standardisierte Ordnerstruktur für die lokale Datenhaltung. Zusammen bilden sie eine lückenlose, prüffähige Historie über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie: von der Planung über Wartung, Mieterwechsel und Modernisierung bis zum Verkauf.

Die Idee #

Datenhoheit, Dezentralisierung und Lebenszyklus — warum ein dateibasierter Standard der Cloud überlegen ist, und wie KI zum Werkzeug wird, ohne dass Rohdaten je das Haus verlassen.

→ Die Idee

Das Format #

PropertyExchangeFolder und PropertyExchangeFormat im Detail: die Ordnerstruktur als Datenmodell, das XML-Schema mit sauberer Versionierung und der PDF/A-3-Container nach dem bewährten ZUGFeRD-Modell.

→ Das Format

In der Praxis #

Prexfo ist kein Whitepaper. Bei Berlus laufen 106 Liegenschaften und über 178.000 Dokumente produktiv im Format — volltext-durchsuchbar, maschinenlesbar, in eigener Hand.

→ Praxis bei Berlus


Warum ein weiterer Standard? #

Weil keiner der bestehenden passt. OpenImmo endet bei der Vermarktung. IBPDI ist ein monolithisches, plattformgebundenes Mammutprojekt. BIM/IFC beschreibt das Bauwerk, nicht den Betrieb. Zwischen dem hochdetaillierten Gebäudemodell und der oberflächlichen Verkaufsanzeige klafft eine Lücke: die Immobilie als lebendiges, wirtschaftliches Gut, über Jahrzehnte hinweg. Genau dort setzt Prexfo an — pragmatisch, offen und mit kompromissloser Datenhoheit.

Drei Prinzipien, ein Versprechen. Datenhoheit statt Vendor Lock-in. Offline-First statt Cloud-Zwang. DSGVO-konform by Design statt nachträglicher Reparatur. Schema und SDK erscheinen unter Apache 2.0 — der Standard gehört niemandem und damit allen.

Für wen Prexfo gebaut ist #

Für Hausverwaltungen, die ihre Daten nicht länger an eine Software verpfänden wollen. Für Banken und Versicherungen, die geprüfte, vergleichbare Daten für schnelle Risikoentscheidungen brauchen. Für Dienstleister, die genau die Objektdaten bekommen, die sie für ein Angebot benötigen — nicht mehr, nicht weniger. Und für PropTech-Entwickler, die auf einem offenen Fundament spezialisierte Werkzeuge bauen, statt die zehnte Verwaltungssoftware.

→ Nutzen für alle Beteiligten

Unser Prinzip: Der Standard entsteht nicht am Reißbrett, sondern im Betrieb. Was Prexfo verspricht, setzen wir bei Berlus zuerst selbst um — und zeigen offen, was funktioniert und was noch offen ist.