Der PDF/A-3-Container — nach dem ZUGFeRD-Modell #
Ein strukturierter Datensatz nützt wenig, wenn ihn kein Mensch mehr lesen kann — und ein hübsches PDF nützt keiner Maschine. Prexfo löst das wie die erfolgreiche elektronische Rechnung ZUGFeRD: Beides steckt in einer Datei.
Das Prinzip #
Ein PDF/A-3-Dokument zeigt dem Menschen den Inhalt in gewohnter Form. In
dasselbe Dokument ist die maschinenlesbare prexfo.xml als Anhang eingebettet.
Wer nur lesen will, öffnet das PDF. Wer die Daten verarbeiten will, zieht die XML
heraus. Beide sehen dieselbe Wahrheit.
Warum ausgerechnet PDF/A-3? #
| Standard | Dateianhänge erlaubt? |
|---|---|
| PDF/A-1 | nein |
| PDF/A-2 | nein |
| PDF/A-3 | ja — genau dafür geschaffen |
Erst PDF/A-3 erlaubt das Einbetten beliebiger Dateianhänge — die Voraussetzung
dafür, die prexfo.xml mitzuführen. Zugleich sichert der PDF/A-Teil die
Langzeitarchivierbarkeit: Das Dokument bleibt auch in Jahrzehnten ohne
Spezialsoftware lesbar.
Die technischen Regeln #
- Die
prexfo.xmlwird als Associated File eingebettet. - Die Beziehung (
AFRelationship) trägt den WertAlternative— die XML ist die maschinenlesbare Alternative zum sichtbaren Inhalt. - Der eingebettete Dateiname ist standardisiert:
prexfo.xml. - XMP-Metadaten kennzeichnen das Dokument eindeutig als Prexfo-Dokument und nennen Version und Schema-Namespace — so erkennt Software ein Prexfo-Dokument, ohne den ganzen Inhalt parsen zu müssen.
Bewährt, nicht erfunden. ZUGFeRD hat gezeigt, dass Millionen Rechnungen menschlich und maschinell lesbar sein können. Prexfo überträgt dieses Modell vom Dokument „Rechnung" auf jedes Dokument im Leben einer Immobilie.